Freitag, 16. Juni 2017

Ich hab's gelesen - Interessantes im Mai

Hallo!

Leider gab es im Mai nur wenige Posts, die mich begeistern konnten. Daher heute eine Sammlung vieler verschiedener Themen.

Übrigens: Ich habe jetzt ein Favicon :-)


Wie lebt es sich als Betaleserin? AnjaFrieda hat Christina interviewt. Der Post bildet viele Aspekte ab, die ich nachvollziehen kann. Andererseits finde ich es krass, wie heftig Autoren und Leser reagieren können, wenn die Kritik negativ ist.

Wenn das eigene Buch verfilmt werden soll, klingt das erstmal toll. Ist es aber nicht. Der "Guardian" zeigt in seinem Artikel über Mark Dawson, dass es nicht einfach ist, sich durch Verträge zu lesen und darauf zu achten, welche Rechte man für welches Produkt abgibt.

Werbung sollte korrekt gekennzeichnet werden! Aber ein "Anzeige" oder "Werbung" auf dem Blog ist nicht immer mit einer klassischen Werbeanzeige vergleichbar. Stylepeacock hat sich damit auseinandergesetzt. Schön finde ich, dass sie so offen über ihre Gefühle spricht!

"Die Musik von heute klingt total gleich!" Diesen Satz habe ich schon oft in meinem Kopf und bei anderen gehört. Aber stimmt das? Ist das unser Empfinden oder gibt es einen wissenschaftlichen Beweis dafür? Der "Deutschlandfunk Kultur" hat ein interessantes Interview mit Nate Sloan geführt. Ein anderer Artikel, der mich begeistert hat, war "Die Pop-Fabrik - So werden Hits gemacht!" Dass Songs in Camps geschrieben werden und mich an Industriehallen erinnern, das hat mich wenig überrascht. Aber Wörter als Rhythmus-Elemente nutzen? Den Inhalt aus den Texten nehmen und sich stärker auf das konzentrieren, was die Musik beim Hörer auslöst? Für mich klingt das nach einer natürlichen Konsequenz, aber auch danach, dass der Inhalt untergeht. Wer weiß, wie Musik in 10 Jahren klingt :-)

Feminismus, Feminismus! Der Artikel von Ronja von Rönne löste vor zwei Jahren viele Diskusionen aus - ich habe ihn erst jetzt gelesen. Ich finde es toll, dass sie klarstellt: Man muss hinter dem stehen, wofür man kämpft. Ich habe das Gefühl, dass der Druck, sich einer Bewegung anzuschließen, sehr stark ist. Und wenn man in der Mitte steht, wird man einer Schublade zugeteilt. Ich finde es beruhigend, dass jemand die Meinung vertritt, dass es in Orndung ist, seine eigene Ansicht zu finden.

Es ist  nicht alles Gold, was gay ist! So könnte der Untertitel des Posts von Mister Matthew, einem Dresdner Modeblogger, lauten. Er beschäftigt sich mit der negativen Seite der Gay-Szene in Dresden. Ich finde das mutig und fand den Post toll. Allerdings fiel mir als Leserin auf: Wenn man sich nicht mit der positiven Seite der Szene beschäftigt, ist es sehr leicht, nur das Negative zu sehen. Der Artikel hat bei mir für eine negative Stimmung gesorgt. Fakt ist aber auch: Ob gay oder nicht, wie sind Menschen. Mit guten und schlechten Seiten.

Was ist eine Blende? Auch wenn ich viele Artikel gelesen und Videos geguckt habe: Die Basics des Fotografierens kann ich mir nur schwer einprägen. Die Serie des Canon-Youtube-Kanals hat mir geholfen, weil sie mit vielen Bespielen arbeitet.

Noch ein Feminismus-Artikel! Dass auch Frauen Vorurteile über Frauen haben können, zeigt das Geständnis Anne Hathaways, über das der Guardian berichtet. Ich finde (auch das) sehr mutig und werde zukünftig meine Vorurteile gegenüber anderen Menschen noch stärker hinterfragen.

Kommentare:

  1. Hallo Evy,

    na, so wenige Posts sind das doch gar nicht! :) Den Artikel vom Deutschlandfunk Kultur kannte ich sogar schon und fand ihn auch sehr interessant. Ich fühlte mich gleich danach dazu verpflichtet, eine Platte einer unbekannteren Band zu kaufen, mit der ich sowieso schon lange geliebäugelt habe :D

    Spannend finde ich auch die Artikel zum Feminismus, weil das ein Thema ist, mit dem ich mich im Moment sehr beschäftige. Die werde ich mir gleich mal anschauen.

    Alles Liebe
    Mel

    PS: Dein Favicon ist richtig hübsch! :)

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    1. Danke :-) Das Thema "Feminismus" begegnet mir sehr oft und ich versuche, mir eine Meinung zu bilden. Aber es ist nicht einfach. Ich finde viele Artikel vom Deutschland Radio gut :-) Mich hat das in meiner Meinung bestätigt, dass auch hinter einfacher Musik viele Gedanken stecken können. Ich frage mich, ob wir nicht manchmal zu streng sind, wenn wir Musik nur nach dem Text bewerten. Ähnlich wie bei Büchern: Die Kritik findet ein Buch nur gut, wenn es inhaltlich relevant ist...

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